5. April 2016

Titel AUFSTEHEN
alles zur Kampagne Aufstehen gegen Rassismus

Hessentag ohne Bundeswehr

1. Juni 2017

NEIN ZUM „TAG DER BUNDESWEHR“!kein_Panzer

Krieg ist kein Volksfest!

Kundgebung am Samstag, 10. Juni 2017 in Rüsselsheim
Treffpunkte 10.00 Uhr und 13.30 Uhr Bahnhof Rüsselsheim

Proteste gegen die Bundeswehrpräsenz
während des gesamten Hessentags, 9.-18. Juni 2017

Mit dem 2015 eingeführten „Tag der Bundeswehr“ will die Bundeswehr die Bevölkerung von Militäreinsätzen überzeugen und junge Leute für den Kriegsdienst werben – mit Veranstaltungen an ausgewählten Standorten.

2017 fällt der „Tag der Bundeswehr“ auf Samstag, den 10. Juni.
Er findet an bundesweit 16 Standorten statt. Dieses Militärspektakel wird wieder von Aktionen von Friedensgruppen begleitet werden, die sich für Abrüstung und Entspannungs­politik statt militärischem Säbelrasseln einsetzen. Weitere Informationen auf der Internet-Präsenz der DFG-VK…

Es trifft auch Rüsselsheim. Dort ist der „Tag der Bundeswehr“
eingebettet in den Hessentag, bei dem die Bundeswehr während seiner gesamten Dauer fürs Töten und Sterben wirbt.

Das „Friedensbündnis Hessentag“ verbindet in Rüsselsheim den alljährlichen Protest gegen die Bundeswehrwerbung beim Hessentag mit dem bundesweiten Aktionstag gegen den „Tag der Bundeswehr“.

Veranstaltungen und Aktionen in Rüsselsheim während des Hessentages:

Freitag, 9. Juni 2017:
von 12 Uhr bis 17.30 Uhr Aktionsbus der DFG-VK am Parkplatz 1, „P1“ (im Hessentags-Plan)

Samstag, 10. Juni 2017:

Die Bundeswehr wollen wir nicht – und schon gar nicht auf Volksfesten!
KUNDGEBUNG GEGEN DEN „TAG DER BUNDESWEHR“
* Treffpunkte um 10 Uhr und 13.30 Uhr am Bahnhof Rüsselsheim
* Kundgebung von 11 bis 16 Uhr: Mainvorland West, Nähe Körnerstr., westlich der Bundeswehr-Ausstellung (Nr. 10 im Hessentags-Plan)

Hier ist das Flugblatt für den 10. Juni „Die Bundeswehr wollen wir nicht – und schon gar nicht auf Volksfesten!“

Während des gesamten Hessentags: Protest gegen die Bundeswehrpräsenz.
Material und Information am Infostand des Friedenshauses Rüsselsheim im Vereinsdorf des Hessentags (Areal 24).
Kontakt, auch für Aktionsabsprachen: Dieter Stork, dieterstork@gmail.com,
Tel. 06142 938651, ab 9.Juni auch 0176-42489312

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Mahnwache gegen AfD in Hofheim

26. Mai 2017

Die AfD provoziert das demokratische Hofheim
Sie werden eine Wahlkampfveranstaltung mit großer Besetzung abhalten: Alice Weidel (Spitzenkandidatin der AfD), Leif-Erik Holm (AfD-Fraktionschef im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern) sowie einem Aufgebot von hessischen Bundestagskandidaten.
Die Veranstaltung findet statt: am Dienstag, den 30. Mai 2017 in der Stadthalle Hofheim (Chinon-Platz 4).

Ein breites Bündnis des Main-Taunus-Kreises mobilisiert gegen das Auftreten der AfD mit einer Mahnwache am 30. Mai um 17.00 am Chinon-Platz, gegenüber der Stadthalle.

Die VVN-BdA wird während der Mahnwache die Anti-AfD-Ausstellung „Der Arm der Bewegung“ zeigen, um so einen Beitrag zur Aufklärung über die rassistischen, antidemokratischen und rechtspopulistischen Aussagen der AfD zu leisten.

Mehr: Hofheim – Deine Stimme gegen rechts

Hofheim gegen rechts

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Irmgard Heydorn ist tot

21. Mai 2017

Im Alter von 101 Jahren verstarb Irmgard Heydorn am 17. Mai.

Sie war von 1936 bis 1945 in der Widerstandsgruppe des Internationalen Sozialistischen Kampfbunds, kurz ISK, tätig.

1946 gehörte sie zu den MitbegründerInnen des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) in Hamburg.

Seit den 80er-Jahren berichtete sie gemeinsam mit Trude Simonsohn als Zeitzeugin in Schulen, an Universitäten und vielen anderen Orten, an die man sie einlud.

Bis zu ihrem Tod blieb Irmgard Heydorn Sozialistin, weil sie der Überzeugung war, dass die Welt, wie sie sie sich vorstellt, »besser ist, als die Welt, so wie sie ist.«

Wir trauern um eine aufrechte Antifaschistin. Sie bleibt uns Vorbild.

Die Trauerfeier findet am Mittwoch, 24, Mai, um 13.30 Uhr auf dem Frankfurter Hauptfriedhof statt.

Mehr zu Irmgard Heydorn bitte klicken.
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in memoriam

12. Mai 2017

Wir Gedenken Artur Roth, der am 12. Mai 2017 neunzig Jahre alt geworden wäre.

mehr…

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8. Mai 2017

3. Mai 2017

es bleibt dabei:
Der 8. Mai 1945 ist der Tag der Befreiung.

Wir erinnern daran mit einem Info-Stand.
Montag, 8. Mai 2017, ab 16.00 Uhr auf dem Römerberg in Frankfurt.

Was ist mit dem 8. Mai?

Am 8. Mai 1945 waren in Deutschland der Krieg und die Herrschaft der Nazis zu Ende. Die Truppen der Anti-Hitler-Koalition (Großbritannien, Sowjetunion, USA und Frankreich) und die Widerstandskämpfer in mehreren Ländern Europas hatten den Krieg und die Naziherrschaft beendet. Und damit waren die Menschen davon endlich befreit.
Deshalb feiern wir den 8. Mai als den Tag der Befreiung.
Wir gedenken am 8. Mai der Millionen Toten, die durch die verbrecherische Politik der Nazis von 1933 bis 1945, durch deren Terror, Krieg und Massenmord ums Leben gekommen sind. Hinzu kommen die Millionen Verletzten, Geschädigten und Vertriebenen, die durch die Nazis ihre Gesundheit, ihr Hab und Gut und ihre Heimat verloren hatten.

Die wichtigste Lehre lautet:

So etwas wie die Naziherrschaft, Diktatur und Krieg darf es nie wieder geben.
Gerade in einer Zeit zunehmenden Rechtspopulismus, in der Ausländerfeindlichkeit, Nationalismus, Rassismus und völkische Parolen wieder hochkommen und verbreitet werden, ist es dringlicher denn je, sich daran zu erinnern, zu welch zerstörerischen und verbrecherischen Taten und Zuständen der deutsche Faschismus führte.
Deshalb müssen wir heute bereits allen Anfängen von Hetze, Hass, Nationalismus, Menschenfeindlichkeit und Gewalt rechtzeitig und entschlossen entgegentreten.
Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sind Nährstoff und Wegbereiter zu faschistischen Entwicklungen. Deshalb setzen wir uns mit Geschehnissen, wie sie heute in und mit der AfD auftreten, nachdrücklich auseinander.

    An all das wollen wir
    am 8.Mai ab 16 Uhr auf dem Frankfurter Römerberg
    erinnern.

Damit Erinnern, Gedenken und Schlussfolgerungen einen festen Platz in unserer Gesellschaft bekommen, fordern wir weiterhin, dass auch in der Bundesrepublik Deutschland der 8.Mai ein allgemeiner Gedenktag wird.

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Finissage der Ausstellung Europäischer Widerstand

3. Mai 2017

Ausstellung Europäischer Widerstandskampf gegen den Nazismus 1922 bis 1945

Finissage am 9.5.2017 um 18 Uhr mit Ulrich Schneider (FIR)

Noch bis zum 12. Mai 2017 zeigt der DGB Frankfurt im Foyer des Gewerkschaftshauses in der Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 die Ausstellung „Europäischer Widerstand gegen den Nazismus 1922-1945“. Die Ausstellung ist montags bis samstags von 10-18 Uhr geöffnet.
Eine Abschlussveranstaltung findet am Dienstag 9. Mai 2017 um 18 Uhr ebenfalls im Gewerkschaftshaus statt. Referent ist Dr. Ulrich Schneider, Generalsekretär der Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer FIR und Sprecher der VVN – Bund der Antifaschisten. Der Eintritt zur Ausstellung und zur Finissage ist kostenlos.
Zur Ausstellung:
Männer und Frauen aus vielen europäischen Ländern haben gegen den Faschismus gekämpft. Die Ausstellung in deutscher, französischer, niederländischer und englischer Sprache wurde im Sommer 2013 erstmals im Europäischen Parlament in Straßburg gezeigt. Sie stellt dar, wie die Menschen in Europa Widerstand geleistet haben und welche unterschiedlichen Ausprägungen ihre Aktionen in den einzelnen Ländern hatten. Die Ausstellung lebt durch eindrucksvolle Bilder und reproduzierte Dokumente, die die knappen erläuternden Texte unterstreichen. Die Illustrationen wurden meist von den nationalen Verbänden der Widerstandskämpfer und Antifaschisten zur Verfügung gestellt. Dabei wurden besonders solche Bilder gewählt, die Breite und Tiefe des Widerstands darstellen, nationale Besonderheiten des Kampfes und allgemeine Tendenzen zum Ausdruck bringen.

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Erinnerung an den Jahrestag der Bücherverbrennung

3. Mai 2017

    Wir lesen aus verbrannten Büchern:
    Am Mittwoch, den 10. Mai 2017, von 17.00 bis 19.00 Uhr
    auf dem Römerberg, an der Gedenkplatte neben dem Brunnen

Am 10. Mai 1933 haben auf dem Römerberg die Nazis Bücher verbrannt. Daran erinnern wir jedes Jahr mit einer Lesung aus den verbrannten Büchern.

Der Terror des Faschismus an der Macht in Deutschland begann unmittelbar nach der Machtübernahme. Zuerst wurde die KPD kriminalisiert, die SPD verboten, ihre Abgeordneten, Funktionäre und Mitglieder verfolgt, eingesperrt, misshandelt und viele von ihnen ermordet. Am 2. Mai 1933 wurden die deutschen Gewerkschaften aufgelöst. Die öffentlichen Bücherverbrennungen waren der Höhepunkt der sogenannten „Aktion wider den undeutschen Geist“, mit der die systematische Verfolgung jüdischer, marxistischer, pazifistischer und anderer oppositioneller oder politisch unliebsamer Schriftsteller begann.

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.“ (Heinrich Heine, Almansor, 1823)

Dieses prophetische Zitat Heinrich Heines wurde im faschistischen Deutschland blutige Wahrheit. Das Ergebnis ist bekannt: über sechs Millionen ermordete Juden, Abertausende weitere Opfer in den durch die Faschisten errichteten Konzentrationslagern; der Zweite Weltkrieg, in dem insgesamt 65 Millionen Menschen starben, davon 27 Millionen Sowjetbürger, ein zerstörtes Europa.
Die 1945 befreiten Lagerinsassen des KZ Buchenwald leisteten den Schwur: „Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel“. Im Sinne dieses Schwurs stehen wir auf dem Römerberg und lesen aus den verbrannten Büchern.

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Wir trauern um Artur Roth

6. April 2017

Traueranzeige_Artur Roth_mit Namen_UZ

Ostermarsch-Aufruf

23. Februar 2017

Aufruf zum Frankfurter Ostermarsch 2017

Die Waffen nieder!

*) „Die Waffen nieder!“ Bertha von Suttner (1843-1914), Titel ihres Romans von 1889

 
Wir bleiben dabei: Krieg schafft keinen Frieden. Mehr Waffen und mehr Militär verschärfen die weltweiten politischen und humanitären Probleme. Die mit deutschen Waffen angeheizten Kriege treiben Menschen in die Flucht, verursachen zunehmend Armut, Arbeitslosigkeit und Umweltzerstörung. Auf die Sitze getrieben wird diese Politik durch die Sammelabschiebungen von Asylbewerbern in Bundeswehr-Kriegsgebiete wie Afghanistan.

Unser türkischer NATO- und „Flüchtlings-Deal-“Partner unterdrückt zunehmend jede oppositionelle Regung und führt Krieg im eigenen Land und in Syrien. Der sog. „Kampf gegen den Terror“ heizt den Terror weiter an. Das neuerliche Säbelrasseln zwischen Russland und der NATO löst keines der Sicherheitsprobleme der Staaten vom Baltikum bis zum Schwarzen Meer. Zu Verhandlungen und Ausgleich der Interessen gibt es keine vernünftige Alternative.

Doch die Bundeswehr wird grundgesetzwidrig in immer mehr Staaten geschickt. Bis 2030 sollen 130 Milliarden Euro zusätzlich für Rüstung ausgegeben werden. Gleichzeitig fehlen überall Gelder für Bildung, Soziales und ökologischen Umbau. Die in Büchel stationierten US-Atomwaffen werden modernisiert, anstatt dass die Bundesregierung auf eine „atomare Teilhabe“ verzichtet und deren Abzug durchsetzt.
Die innere Militarisierung schreitet voran durch Schüren von Terrorangst, Gerede über einen Bundeswehreinsatz im Inneren und die Werbeoffensive der Bundeswehr zur Rekrutierung junger Menschen.

Wir wollen

  • das Ende der Kriege und der deutschen Kriegsbeteiligung
  • den Stopp aller Rüstungsexporte aus Deutschland und Konversion  der Rüstungsindustrie
  • Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus und Rechtspopulismus bekämpfen
  • eine EU-Politik für den Schutz und die Entwicklung lokaler Wirtschaft  in Entwicklungsländern
  • Solidarität mit Migrantinnen und eine humane Flüchtlingspolitik
  • Solidarität mit dem türkischen gewaltfreien Widerstand gegen eine neue Diktatur
  • internationale Kooperation, z.B. im Rahmen der OSZE,  statt militärischer und wirtschaftlicher Drohungen.

Deshalb demonstrieren wir beim Ostermarsch am 17. April gemeinsam für eine Welt ohne Terror, Hass und Unterdrückung, für Frieden, Solidarität und soziale Gerechtigkeit. Tragen wir diese Forderungen auch als Messlatte in den anstehenden Bundestagswahlkampf.

Frieden schaffen ohne Waffen

Otto Ebel

16. Dezember 2016

ErzaehlcafeIn unserer Reihe „Ezählcafé“ präsentieren wir am Sonntag, den 22. Januar 2017, um 11.00 Uhr im Club Voltaire, Kleine Hochstraße in Frankfurt:
Reise ins Ungewisse von Otto Ebel – Antifaschist, Kommunist, Verfolgter -.

Es erzählen von ihm seine Kinder Sonja und Werner. mehr: VVN Erzählcafe Otto Ebel

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